Das Haus 2014

Im Oktober / November 2014 konnte ich das Haus nun mein eigen nennen. Ein Schmuckstück war es zu der Zeit allerdings nicht. Die folgenden Bilder sind allesamt keine Augenweide. Ich habe sie bei der zweiten Besichtigung gemacht.

(Zur Verteidigung der Vorbesitzer: Es sieht auf diesen Bildern besonders chaotisch aus, weil zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt wurde. Die alte Dame, die hier vorher gewohnt hatte, lebte bereits im Seniorenheim und die Räumung des Hauses war an Aussenstehende übergeben worden. An herumliegendem Unrat möge man sich also bitte nicht stören.)

Der Eingangsbereich:

Die Küche:

Das ist doch Interieur, wie man es sich wünscht. 🙄

Diese aparten gelben Fliesen überall und der hübsche PVC-Boden. Dazu der Heißwasser-Boiler über der Spüle. Knaller!

 

Der Hauswirtschaftsraum, der sich praktischerweise an die Küche anschliesst:

Wohn- und Esszimmer:

Die Räume im oberen Stockwerk boten ein ähnliches Bild, so dass ich diese Bilder nun weglasse. Es war weitestgehend immer dasselbe. PVC oder Teppich auf dem Boden, Blümchentapete an der Wand…

Eine besondere Katastrophe war noch das Bad:

Allmächtiger!

Wenn man Humor hat, könnte man sagen, dass es für ein heutzutage ja angesagtes Retro-Bad gute Voraussetzungen bietet. 🙂

Wenn man es realistisch sieht, weiß man, dass man alles rausschmeissen und neu machen kann. Nicht nur, dass die Sanitärobjekte alt und so hübsch beige waren, auch die Aufteilung…die Toilette unter der Dachschräge ging ja mal gar nicht. Ich bin weiß Gott nicht groß, aber das war auch mir zu beengt. Also alles raus und neu.

Alles? Nein, nicht ganz alles. Die Badewanne war eine alte gußeiserne Emaille-Wanne mit Rollrand und Füßen. Das sah man nur gar nicht auf den ersten Blick, da sie im sechziger Style eingemauert war. Die würde ich natürlich nicht rausschmeissen, sondern sie nur von ihrer hässlichen Umrandung befreien (still betend, dass die Wanne darunter heile war und beim rausreissen bleiben würde). Aber das war ein Projekt für später (tatsächlich umgesetzt im Herbst 2016, Bericht auf „Der Waschsalon“).

Das alles sollte also mit so wenig finanziellem Aufwand wie möglich, das hieß mit soviel Selbermachen, wie möglich, denn Handwerker kosten eben Geld, in ein schönes Zuhause verwandelt werden.

Da hatte ich mir ein Abenteuer vorgenommen und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, ich hätte da als Frau alleine nicht auch Manschetten davor gehabt, aber das hat mich von nichts abgehalten.

Nachdem der Kauf perfekt war, ging es an das erste Projekt: Die Treppe.

 

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